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Therapien H1
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THERAPIEN

  • ​Nasennebenhöhlenerkrankungen
  • Ohrenerkrankungen: medikamentös, Hörgeräteversorgung, Tinnitus, Schwindel
  • Mund/Rachenerkrankungen
  • Kinder HNO Probleme
  • Allergiebehandlung
  • Schnarchbehandlung
  • Endoskopische Operationen
  • Botoxtherapie
  • Krebsvorsorge

Informationen folgen in Kürze!

Ohrenerkrankungen: 

Akute Ohrenenzündung: 
Eine akute Entzündung ist meist mit Schmerzen am oder im Ohr verbunden. Dies kann sowohl den äußeren Gehörgang, oder das Mittelohr betreffen. Bei einer Entzündung des äußeren Gehörgangs, die zwar nicht gefährlich, aber sehr schmerzhaft sein kann, wird vom Arzt ein kleines Stäbchen mit einer entzündungshemmenden Medizin in den Gehörgang eingeführt. Dieses wird bis zum Abklingen der Beschwerden regelmäßig gewechselt 

Mittelohrentzündung: 
Mittelohrentzündungen sind im Kindesalter besonders häufig, können aber in jedem Lebensalter auftreten. Sie müssen unbedingt antibiotisch behandelt werden, da es bei Nichtbehandlung zu schweren Komplikationen (besonders bei Kinder) kommen kann → Mastoiditis. Der Ohrschmerz kann aber auch durch einen ausstrahlenden Schmerz aus der Mundhöhle (z. B. Mandelentzündung, Rachenentzündung, Tumore...), ein Problem des Kiefergelenks oder Verspannung der Nackenmuskulatur ausgelöst werden 

Fremdkörper im Ohr: 
Immer wieder kann es vorkommen, dass sich Kinder Fremdkörper in die Ohren stecken. Dies können Spielsachen sein, es können aber auch kleinere Insekten in das Ohr fliegen, die aus eigener Kraft nicht mehr herauskommen. 
Bitte versuchen Sie nicht den Fremdkörper aus dem Ohr Ihres Kindes herauszuholen. Es besteht Verletzungsgefahr.

Chronische Ohrentzündung: 
Diese wird meist durch Sekretfluss aus dem Ohr und eine Hörminderung begleitet. Zusätzlich zu einer lokalen Therapie zur Kontrolle der Entzündung benötigen die meisten Patienten eine operative Sanierung des Mittelohres.

Hörtest: 
Ein Hörtest dient zur Feststellung des Hörvermögens, damit kann unterschieden werden, ob ein normales Hörvermögen, ein Mittelohrproblem oder ein Innenohrproblem vorliegt. Ich biete in der Ordination Reintonaudiometrie und Sprachaudiometrie an. Besonders viel Zeit wenden wir für die Untersuchung bei Kindern auf, da sie sich nicht vor dem Hörtest fürchten sollen. Dieser ist nur neu und ungewohnt. Die Abklärung von Hörproblemen hat schon im Kindes- und Vorschulalter eine außerordentlich große Bedeutung, da die Sprachentwicklung im direkten Zusammenhang mit dem Hörvermögen steht. 
Ein anderes Problem ist die Schwerhörigkeit, auch und besonders bei älteren Menschen, erfordert diese besondere Beachtung. Die individuellen Lebensumstände müssen bei der Empfehlung und Verordnung eines Hörgerätes unbedingt berücksichtigt werden. Daher bei der Verordnung von Hörgeräten besonders genau nach den Lebensumständen und Wünschen des einzelnen gefragt.
Hinter-dem-Ohr-Geräte sind aber oft sinnvoller, bei einer reinen Hochtonstörung (hier muss das Ohrpassstück nicht ganz abdichten, so wird das Tragegefühl angenehmer); bei sehr starker Hörbehinderung bei chronischen Gehörgangsentzündungen da diese Hörgeräte meist mehr Zusatzfunktionen besitzen, ihre Bedienungselemente größer sind und die Batterien länger halten. Einseitige oder beidseitige Versorgung? Fast immer ist eine beidseitige Versorgung sinnvoll. Ausnahme kann sein, wenn Sie auf einer Seite sehr viel schlechter hören, reicht es oft, nur die bessere Seite zu versorgen. 

Hörgerät: 

Bitte bedenken Sie, je jünger Sie sind, desto weniger stark ist Ihre Hörstörung (noch) ausgeprägt und umso größer wird der Nutzen der Hörhilfe für Sie sein. Die Gewöhnung an ein Hörgerät ist oft schwierig - und wird umso schwieriger, je länger Ihre Hörstörung dauert, je älter Sie sind und je schlechter Sie hören. Auch der technische Umgang mit dem Gerät will gelernt sein, der Aufwand für Sie, für den Hörgeräteakustiker und für Ihre Krankenkasse ist beträchtlich. Damit das Hörgerät nicht in die Schublade wandert, empfiehlt sich folgende Vorgangsweise: 

  • Untersuchung des Ohres und Durchführung eines Hörtests in der Ordination 
  • Ausstellung einer Verordnung für Hörgeräte 
  • Freie Wahl des/der Hörgeräteakustikers/in 
  • Anpassung, Erprobung und Feinanpassung der Hörgeräte 
  • Direkte Verrechnung der Hörgeräte bei der zuständigen Sozialversicherung (Krankenkasse) durch den/die Akustiker/in Sie als Patient müssen für sich folgende

Entscheidungen treffen: Im-Ohr-Gerät oder Hinter-dem-Ohr-Gerät? Im-Ohr-Geräte werden von den meisten Kunden, aus ästhetischen Gründen, bevorzugt. 

Tinnitus: 
Akuter Tinnitus, der mit oder ohne Hörstörung einhergehen kann, ist als Akutsituation wie ein Hörsturz medikamentös zu behandeln.
Chronischer Tinnitus: von Tinnitus oder Ohrensausen wird gesprochen, wenn Geräusche oder Töne ohne erkennbare externe Schallquelle gehört werden. Ohrgeräusche stellen für sich keine Krankheit dar, sondern sind eine Begleiterscheinung von Funktionsstörungen mit sehr verschiedenen Ursachen. Aus diesem Grund gibt es auch nicht "das Mittel gegen Tinnitus", sondern es gilt sehr genau die verschiedenen Ursachen zu ergründen und eine diesbezügliche Therapie einzuleiten.

Hörsturz: 
es kommt plötzlich und ohne erkennbaren Auslöser zu einer meist einseitigen Hörminderung. Grund liegt bei einer Funktionsstörung der Sinneszellen im Innenohr. Die Hörminderung kann hier unterschiedlich schwer ausgeprägt sein. 
Viele Patienten verspüren nur ein Druckgefühl (wie beim "Bergfahren"), andere haben das Gefühl der Taubheit. Zusätzlich können Schwindel und Ohrensausen auftreten. Ein Hörsturz ist nicht schmerzhaft, es kann aber in seltenen Fällen ein pelziges Gefühl rund um die Ohrmuschel auftreten. Ein Hörsturz muss so schnell wie möglich untersucht und behandelt werden.

Abstehohren: 
ist ein operativ gut lösbares kosmetisches Problem, das jedoch ohne Behandlung oft zu einer psychischen Belastung des Patienten führt. Therapeutisch kann nur eine Operation angeboten werden. Für Kinder sollte die Operation noch vor der Einschulung, d.h. im Alter zwischen fünf und sieben Jahren, stattfinden. Da dies die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes belasten kann. Bei dieser Operation wird durch eine besondere Technik eine Neuformung des Ohrknorpels erreicht. Nach der Operation muss für eine Woche ein Ohrverband getragen werden. Schmerzen treten sehr selten auf.

Mund/ Rachenerkrankungen: 

Die akute Mandelentzündung: 
ist eine Infektion der sogenannten Gaumenmandeln. Diese kann in jedem Lebensalter und zu jeder Jahreszeit auftreten, ist jedoch bei Kindern am häufigsten. Akute Mandelentzündungen lassen sich gut medikamentös behandeln und heilen in der Regel folgenlos ab. 
In manchen Fällen kann es jedoch zu einer Abszessbildung oder zu einer Ausbreitung der Entzündung kommen. Manchmal können die Keime, die die Infektion der Mandeln hervorrufen, auch andere Organe befallen und dort Komplikationen hervorrufen. 
So hatte ich einmal einen jungen Mann, der unter immer wiederkehrenden Hodenentzündungen litt, keine medikamentöse Therapie konnte ihm helfen, erst nach der Entfernung seiner chronisch entzündeten Mandeln hatte er wieder Ruhe. 
Meistens ist die Mandel nicht mehr "funktionstüchtig", wenn sie dauernd entzündet ist und man sollte eine Mandeloperation (Tonsillektomie) in Betracht ziehen. 

Schleimhautveränderungen: 
Hier handelt es sich um Schwellungen, Wunden oder strukturelle Veränderungen im Mund, an den Lippen oder der Zunge. 
Die häufigsten Formen sind Mundgeschwüre, Lippenherpes, Leukoplakie und Candidiasis. Jede Wunde im Mund, die länger als eine Woche anhält, sollte untersucht werden. 
Eine Biopsie (Gewebeentnahme zu Untersuchungszwecken) kann indiziert sein, damit man die Ursache erkennt und schwere Krankheiten wie Krebs und HIV ausschließen kann.

Tumor: 
Ein Krebsleiden ist eine der gefürchtetsten Erkrankungen, dennoch kann man viel zur Früherkennung tun. Diese bösartigen Erkrankungen, insbesondere der Lippen, der Zunge, des Mundbodens, der Wangenschleimhaut, des Zahnfleisches und des Gaumens stehen in direkter Beziehung zum Konsum von Tabak und Alkohol.
In einem frühen Stadium ist dieser Tumor jedoch gut therapierbar.

Kehlkopf

Heiserkeit: 
Hier gilt grundsätzlich, eine länger als drei Wochen bestehende Heiserkeit muss unbedingt HNO-fachärztlich abgeklärt werden. 

Tumor
Hauptursache für die Entstehung eines bösartigen Tumors ist vor allem das Rauchen. Je nach Lage des Tumors kann es frühzeitig oder erst sehr spät zu einer Heiserkeit und/oder Schluckbeschwerden und/oder Brennen im Hals kommen. Je früher ein Tumor erkannt wird desto besser ist die Prognose. Bei guter Früherkennung liegen die Heilungschancen bei über 90%. Deshalb gilt auch hier Heiserkeit und/oder Schluckbeschwerden und/oder Brennen im Hals, die länger als drei Wochen anhalten, müssen unbedingt HNO-fachärztlich abgeklärt werden. 

Ein Halsabszess: 
ist eine abgekapselte Eiteransammlung. Abszesse entstehen oft ohne erkennbaren Grund. Sie können sich am Hals aber auch aus Weichteilentzündungen oder aus Veränderungen der Lymphknoten entwickeln.Geht die Entzündung kann auf Gewebe in der Nähe über können auch andere Strukturen, z.B. Knochen, Muskulatur oder Nerven, unwiederbringlich geschädigt werden. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Übertreten der Infektion auf das Blut und dann zu einer so genannten Sepsis führen, die nicht selten tödlich endet. Halsabszesse sind ein ernstzunehmender Krankheitszustand und gehören stets behandelt.

Halszysten und Fisteln: 
sind Hohlräume, die Flüssigkeit enthalten. Es wird zwischen mittigen (medianen) Halszysten und seitlichen (lateralen) Halszysten unterschieden. Eine mediane Halszyste oder Halsfistel befindet sich genau in der Mitte der Vorderseite des Halses. Eine laterale Halszyste liegt seitlich im Hals unterhalb eines Muskels und wird in vielen Fällen erst bei Erwachsenen bemerkt. Die Zysten und Fisteln im Halsbereich verschwinden nicht von selbst und können auch nicht mit konservativer Behandlung zum Verschwinden gebracht werden. Sie kann sich immer wieder entzünden. Aus diesem Grunde wird sie meist operativ entfernt. Diese Op kann mit örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden.

Lymphknoten Entfernung: 
(Lymphknotenbiopsie) Bei Schwellungen am Hals wird oft eine Lymphknotenvergrößerung festgestellt. Wenn diese Schwellung nach medikamentöser Behandlung nicht verschwindet, wird eine Entfernung des Lymphknotens notwendig. Dies tut man, um die Ursache für die Vergrößerung festzustellen. 
Die Ursachen können eine Entzündung durch Viren und Bakterien, aber auch Tuberkulose, oder Metastasen von bösartigen Tumoren sein.

Speicheldrüsen: 
Bei einer Speicheldrüsenentzündung kommt es zu meist schmerzhaften Schwellungen der Drüse. Die Ursachen können viral, bakteriell oder aufgrund einer Behinderung des Abflusses sein. Eine akute Entzündung sollte stets behandelt werden, da sonst die Gefahr eines Abszesses besteht. 

Speicheldrüsenstein: 
(Sialolithiasis) können den Ausführungsgang der Speicheldrüse verstopfen und zu einer schmerzhaften Schwellung führen. Dieser Schmerz verstärkt sich bei Nahrungsaufnahme. Grundsätzlich wird man versuchen, die Speichelproduktion mit Zitrone und Kaugummi anzuregen, um den Stein auszuschwemmen. 
Manchmal kann es auch sinnvoll sein, den Ausführungsgang zu erweitern und den Stein auszumassieren. Wenn die konservative Therapie erfolglos bleibt, ist ein operatives Vorgehen notwendig.

Ein Speicheldrüsentumor: 
äußert sich durch eine Verdickung in diesem Bereiche. Oft bestehen zunächst keine Schmerzen.
Da der Gesichtsnerv mit einbezogen sein kann , kann es unter anderem zu einer verminderten Beweglichkeit der Gesichtsmuskulatur mit seitlichen Herabhängen und eventuell Augenlid-Verschlussstörungen kommen. Die meisten dieser Tumore sind gutartig. Sie gehören allerdings stets operativ entfernt.

Mundtrockenheit:
ist ein sehr häufig auftretendes Symptom. Die Ursachen sind vielfältig, sie reichen von Hormonmangel und Nebenwirkungen von Arzneimitteln, über eine chronische Speicheldrüsenentzündung bis zu einer Autoimmunerkrankung. 
Auch Allgemeinerkrankungen können ursächlich sein. 
Durch Abklärung und Therapie kann der Arzt Ihre Lebensqualität deutlich steigern.

Kinder HNO-Behandlung: 

Die häufigsten Probleme sind: 
Akute Atemwegsinfekte - Ohrschmerzen - Dauerschnupfen - Lymphknotenschwellungen - Schnarchen - Sprachentwicklungsverzögerung - Hörstörungen.

Kinder genießen bei mir einen "VIP-Status" und bekommen in akuten Fällen Termine noch am selben Tag. 
"Sich Zeit nehmen" ist das Leitmotiv meiner Kindersprechstunde. Bei immer wieder kranken Kindern ist ein wichtiger Punkt, das lernende Immun- System, und das wird in der heutigen Zeit (nicht nur) bei unseren Kindern oft auf eine harte Probe gestellt. Zwar werden schwere und lebensbedrohliche Infektionen mit Hilfe von Antibiotika beherrscht, aber die Kinder sind den Viren sowohl in Kindergarten, als auch in der Schule("Ballungsräumen"), dauerhaft ausgesetzt. Dadurch ist eine dauerhafte Gesundung (das Immunsystem braucht dazu bis 6 Wochen, um wieder seine ursprüngliche Abwehrleistung aufbieten zu können) nicht gewährleistet. Hier ist die aktive Zusammenarbeit zwischen Arzt, Eltern und Kind eine wichtige Säule um die Gesundheit unserer keinen Patienten wieder herzustellen. 

Häufige Operationen bei Kindern: 

Adenoide(= Rachenmandel): werden oft als "kindliche Polypen" bezeichnet. Typische Symptome sind Dauerschnupfen, häufige Mittelohrentzündungen oder ein Paukenerguss, der eine Hörminderung zu Folge haben kann. Medikamente bewirken oft nur eine kurzzeitige Besserung der Symptomatik. 
Die Adenotomie, (= operative Entfernung der Adenoide) ist ein Standardeingriff, der in einer kurzen Narkose durchgeführt wird. 
Parazentese und Paukenröhrchen: Bei einer Belüftungsstörung des Mittelohres kann es sein, dass sich im Mittelohr Flüssigkeit bildet, die nicht abfließen kann. Folge kann eine Hörminderung sein, dies wiederum kann einerseits zu häufigen Mittelohrentzündungen und andererseits zu einer Sprachentwicklungsstörung führen. Ein Schnitt (Parazentese) im Trommelfell gemacht und das Absaugen der Flüssigkeit ist hier die Therapie der Wahl. Danach hören die Kinder gleich deutlich besser. Kommt es wieder zu einem Paukenerguss, wird meist ein Paukenröhrchen als Dauerdrainage gesetzt. 
Tonsillotomie und Tonsillektomie: Werden auch als "Mandeln" bezeichnet. Sie können entweder nur verkleinert oder zur Gänze entfernt werden. Die Entscheidung, ob Verkleinerung oder ganze Entfernung hängt vom individuellen Patienten ab. 

Allergiebehandlung: 

Der Allergietest selbst ist völlig schmerzfrei,dabei werden unterschiedliche Testlösungen mit je einem Tropfen an der Innenseite des Unterarms aufgetragen und anschließend die oberflächlichen Haut aufgekratzt (geprickt). Ist eine Allergie vorhanden, kommt es zu einer deutlich sichtbaren Reaktion. Dieser Prick-Test wird am häufigsten zur Abklärung von Inhalationsallergien und Nahrungsmittelallergien verwendet. Die Diagnostik wird durch eine Blutabnahme (spezifisches IgE) vervollständigt. Deren Auswertung dauert zirka 1 Woche bis 10 Tage Danach erfolgt die Besprechung des Befundes. Die primäre Behandlung ist "Meiden der Auslöser". Dies ist natürlich nur möglich, wenn vorher alle Auslöser identifiziert wurden. Wenn eine Therapie notwendig ist biete ich Ihnen selbstverständlich das gesamte Spektrum der schulmedizinischen Therapie (symptomatische Therapie, Hyposensibilisierung) an. Die wahrscheinlich effektivste Therapie ist die Hyposensibilisierung. Dies bedeutet dass man das Allergen in aufsteigender Dosis verabreicht, damit sich der Körper sich an das Allergen gewöhnt und nicht mehr allergisch reagiert. zum Beispiel die Schluckimpfung (SLIT), die klassische "Impfkur" oder seit kurzem auch eine Behandlung in Tablettenform.

Schnarchbehandlung: 

Ursachen: 

  • Übermäßiges Gewicht. 
  • Alkoholkonsum und Rauchen können die Intensität des Schnarchens steigern. 
  • Behinderungen der Nasenatmung, z.B. durch Polypen, vergrößerte Nasenmuscheln und durch Verkrümmung der Nasenscheidewand. 
  • Vergrößerte Gaumen- oder Rachenmandeln. 
  • Vergrößerung des Gaumenzäpfchens oder der Zungengrundmandeln. 
  • Erschlaffung der Muskeln im Bereich des Gaumens oder des Rachens. 
  • Allergien. 
  • Anatomische Kieferveränderungen, Verengung des Schlundes. 
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel. 

Gewichtsabnahme und Umstellungen Ihrer Lebensweise, sowie Änderungen der Schlafposition können Ihnen helfen ohne weiteren Eingriff das Schnarchen in den Griff zu bekommen. Bei der Verengung im Schlundbereich kann keine Operation durchgeführt werden, hier kommt es zum Einsatz einer Atemmaske (CPAP). 

Operationsmöglichkeiten: 

Bei einer Verengung im Nasen- bzw Mundbereich ist die Operation die Therapie der Wahl. Die Nasenoperation (Mikrochirurgie der Nase) bei Nasenscheidewandverkrümmung oder vergrößerten Nasenmuscheln. Die Nasennebenhöhlenoperation. Die Gaumenoperation (UPPP),d abei werden das erschlaffte Gewebe und die Mandeln entfernt. die temperaturschwachen Radiofrequenztherapie, sie ist gewebeschonend und ist ambulant durchführbar. Die Operation kann in örtlicher Betäubung oder in einer Kurznarkose durchgeführt werden. Schleimhaut von Gaumensegel und Zäpfchen bleiben unversehrt. 
Diese Therapie ist schmerzarm und ermöglicht eine schnelle Genesung. Dauer der Behandlung 15-30 Minuten. Die Schluckbeschwerden sind erträglich und sind mit mittelschweren Halsschmerzen vergleichbar, sie klingen bereits nach einigen Tagen ab. Sie hat eine hohe Erfolgsquote 

Endoskopische Operationen:

Kehlkopf: 
Viele Erkrankungen des Kehlkopfes (zB. Zysten, verschiedenste - meist durch Rauchen hervorgerufene - Stimmbandauflagerungen und Schwellungen bzw. Verdickungen, Polypen, warzenartige Veränderungen, sogenannte Sängerknötchen, gut- und bösartige Tumore, und vieles mehr.) können mittels endoskopischer Untersuchungen diagnostiziert und mit Mikrochirurgie behandelt werden. 
Die Mikrolaryngoskopie wird unter Vollnarkose nur im Krankenhaus durchgeführt. 
Wenn der Patient in Narkose liegt, wird ein speziell geformtes Metallrohr durch die Mundhöhle eingeführt und zum Eingang des Kehlkopfes gelegt. 
Der Kopf wird im Nacken etwas überstreckt , dann wird das Endoskop nun mit einer gewinkelten Haltevorrichtung am Brustkorb des Patienten abgestützt. 
Das Operationsmikroskop wird so eingestellt, dass der Kehlkopf mit der gewünschten Vergrößerung untersucht werden kann. Durch das liegende Endoskopierohr kann nun unter Sicht mit den entsprechend langstieligen Instrumenten im Kehlkopfinneren operiert werden.
Meist haben die Patienten nach einem solchen Eingriff fast keine Beschwerden, manchmal klagen sie über Halskratzen, je nach Art des Eingriffes kann die Stimme belegt bis heiser klingen. 
Sehr selten kommt es zu Blutungen oder Schwellungen nach der Operation, in Ausnahmefällen kann ein Luftröhrenschnitt zur Sicherung der Atmung erforderlich sein. Dieser wird meist nach wenigen Tagen wieder verschlossen. Die allermeisten Patienten verlassen jedoch bereits einem Tag nach der OP wieder das Krankenhaus, wobei von der Operation äußerlich nichts zu erkennen ist. 

Speiseröhre: 
Von HNO-Ärzten durchgeführte Oesophagoskopie mit dem starren Rohr ist nur in wenigen Ausnahmefällen nötig (zB. eingespießter Fremdkörper in der obersten Speiseröhrenenge, Knochenteile, Fischgräten u.dgl.). Dieser Eingriff wird nahezu immer in Vollnarkose vorgenommen

Nasennebenhöhlen: 
Die Chirurgie der Nasennebenhöhlen wurde in den letzten beiden Jahrzehnten durch den Einsatz endoskopischer Techniken revolutioniert. 
Hier wurde an der Grazer Univ.-HNO-Klinik nach der Idee von Univ.-Prof Dr. Messerklinger unter Univ.-Prof. Dr. H.Stammberger Pionierarbeit geleistet. Für die Entwicklung chronischer Entzündungsprozesse in den Nasennebenhöhlen (Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen und Keilbeinhöhlen) ist ein Bereich des Siebbeines verantwortlich, dies ist ein komplexes System labyrinthartiger kleiner knöcherner Hohlräume zwischen den Augenhöhlen. 
Die Blockade des Siebbeines (durch Schleimhautschwellung, Polypen,Tumore oa.) führt zu sekundären Erkrankung. Durch endoskopische Entfernen des krankhaft veränderten Gewebes aus der Siebbeinregion durch die Nase wird der freie Sekretabfluß wieder hergestellt und so können Stirn- oder Kieferhöhlen spontan abheilen. 
Diese Operationen werden zumeist in Vollnarkose und nur im Krankenhaus vorgenommen. Das Endoskop wird durch das Nasenloch eingeführt und parallel dazu können verschiedenartig geformte chirurgische Instrumente in das Operationsgebiet vorgeschoben werden. 
Durch das Endoskop kontrolliert der Operateur die Spitze des jeweiligen Instrumentes und kann so jeden seiner Schritte genau verfolgen. 
Nach der Operation hat der Patient eine Einlage in der Nase, durch die die Nasenatmung noch einschränkt ist. Diese Einlage kann aber problemlos entfernt werden. Leichtes Kopfweh kann in den ersten Tagen auftreten, das wiederholte Ausschneutzen schleimigen Sekrets oder Borken mit kleinen Blutbeimengungen ist normal. 
Manchmal kann es zu Schwellungen oder Verfärbungen (Bluterguß) im Bereich des Unterlides kommen. Abgesehen von leichter Müdigkeit, meist durch die Narkose bedingt, sind die Patienten jedochschon einen Tag nach der Entfernung der Einlagen weitgehend beschwerdefrei. 

Fachausdrücke: 

Adenotomie 
Entfernung der Rachenmandeln (umgangssprachlich "Polypen" genannt). 

Tonsillotomie / Tonsillektomie 
Teil- / Totalentfernung der Gaumenmandeln. 

Parazentese / Paukenröhrchen 
Schnitt ins Trommelfell bzw. Einlage eines Titanröhrchens bei chronischen Mittelohrergüssen.

Funktionelle Septumplastik 
Begradigung der Nasenscheidewand. Stationärer Aufenthalt 

FESS 
Endoskopische Nasennebenhöhlenoperation.

Schnarchoperationen
Eingriffe am Weichgaumen, der Nasenscheidewand bzw. der Nasenmuscheln, eventuell in Kombination mit einer Totalentfernung der Gaumenmandeln. 

Nasenbeinaufrichtung 
Nach Fraktur des Nasenbeins. Stationärer Aufenthalt je nach Schwere des Traumas.

Ohranlegeplastik 
Korrektur abstehender Ohren, durch Formung des Ohrknorpels. 

Botoxtherapie

Ein neues Anwendungsgebiet ist die Behandlung der Hyperhidrose (vermehrte Schweißsekretion) an Achselhöhlen, Händen und Füßen.
Mit dieser Therapie kann zuverlässig eine übermäßige Schweißsekretion
für 6-9 Monate behandelt werden. 
Mediziner halten den Einsatz des Antifaltenmittels "Botox" für sinnvoll.
Nur bei erfahrenen Ärzten ist die Behandlung mit dem Nervengift Botulinumtoxin eine sichere Therapiemöglichkeit.
Für das Botulinumtoxin gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten. 
Im HNO-Bereich, nicht nur als Antifaltenmittel eingesetzt, wird es bei verschiedensten Erkrankungen verwendet:
Z.B. bei cervicalen Dystonien, Kopfschmerzen, Gesichtsspasmus, Blepherospasmus, Lidspasmus, Kehlkopferkrankungen, nach Speicheldrüsenoperationen ect.

Artikel in "Medical Tribune"

Informationen folgen in Kürze. 

 

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