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Untersuchungen H1
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UNTERSUCHUNGEN

  • ​Endoskopische Untersuchungen
  • Hörtest, Mikroskopische Untersuchung, Tinnitus, Schwindel
  • Nase und Nasennebenhöhlen
  • Kehlkopf
  • Speicheldrüsen und Lymphknotenuntersuchung
  • Allergieabklärung
  • Spezielle Kinder HNO Untersuchungen, Kindersprechstunde
  • Schnarchdiagnostik
  • Tauch-, Flug-, Stimmtauglichkeitsuntersuchungen

Endoskopische Untersuchungen sind heutzutage Routine und dienen der Diagnostik und auch für Operationen im HNO-Bereich. In der Facharztpraxis werden sie meist zur Untersuchung der oberen Atemwege eingesetzt. 

Diese diagnostische Endoskopie wird durchgeführt an der Nase: Die endoskopische Untersuchung der Nase/ Nasennebenhöhlen wird auf einfache Weise durchgeführt. Zuerst wird der Bereich mit einem lokalen Anästhetikum betäubt und anschließend kann die Untersuchung mit dem Nasenendoskop ohne größere Unanehmlichkeit für den Patienten eingeführt werden. Meist werden für diese Untersuchung dünne starre Endoskope verwendet. Hierbei können Gewebsprobenentnahme, Blutgefäßverödung (bei Nasenbluten) oder die Entfernung kleiner Nasenpolypen unter endoskopischer Sicht durchgeführt werden. 

Kehlkopf/ Rachen: Im allgemeinen wird diese Untersuchung mit einem Kehlkopfspiegel durchgeführt. In besonderen Fällen kann aber ein Lupenlaryngoskop eingesetzt werden. Auch bei dieser Untersuchung wird zuerst ein Oberflächenanästhetikum angewandt, damit der Würgereflex weitgehend ausgeschaltet wird. Diese Schleimhautbetäubung bewirkt ein ungewohntes Gefühl beim Schlucken, ist aber, abgesehen von einem leicht unangenehmen Geschmack, völlig harmlos und lässt nach ungefähr einer halben Stunde wieder nach. Das Endoskop wird in den Mund eingeführt, der Patient wird nun aufgefordert ruhig zu atmen und " Iiiiii" zu sagen. Mit dieser Untersuchung kann die Beweglichkeit und Funktion des Kehlkopfes, der Schlund, der Speiseröhreneingang und die obere Luftröhre beurteilt werden. 



Nasenrachen: Der Nasenrachen ist endoskopisch auf zwei Wegen zugänglich. Durch den Mund wie bei der Lupenlaryngoskopie, oder durch die Nase mittels einer flexiblen Optik. Auch hier ist eine vorhergehende Schleimhautbetäubung notwendig.

Hörtest: Bevor ein Hörtest durchgeführt wird, wird mittels Otoskopie – der äußere Gehörgang, aber auch das Trommelfell werden mittels Otoskop untersucht – so kann man einen Hinweis auf die mögliche Ursache einer Schwerhörigkeit erhalten. 

Die Otoskopie ist die optische Untersuchung des Gehörgangs und des Trommelfells. Dabei muss der Arzt zuerst die natürlichen Krümmungen des äußeren Gehörgangs mit Hilfe eines Ohrtrichters überbrücken. Durch Einbringen von Licht sind nun der Gehörgang und das Trommelfell beurteilbar. Bei einem Hörtest wird der Patient akustischen Reizen ausgesetzt. Dies kann in Form von Tönen, Wörtern oder Zahlen erfolgen. Hierbei prüft der Arzt das allgemeine Hörvermögen und ob Unterschiede zwischen linkem und rechtem Ohr vorliegen. Der häufigste Hörtest, der in der Praxis durchgeführt wird ist die Tonschwellenaudiometrie. Mit ihr kann die jeweilige Hörschwelle des Patienten genau bestimmt werden und die frequenzabhängige Hörempfindlichkeit des Betroffenen gemessen werden. Üblicherweise wird sie über Kopfhörer für beide Ohren getrennt durchgeführt. Mithilfe des Tonaudiogramms können Aussagen über das Ausmaß der Hörstörung gemacht werden und sie liefert auch Hinweise auf deren Ursache. Nacheinander werden sowohl die Luft- als auch die Knochenleitung beider Ohren getestet. Dies geschieht bei Frequenzen zwischen 125 und 8.000 Hertz durch Anheben des Schallpegels.Die normale Hörschwelle liegt dabei zwischen 0 und 20 Dezibel (dB). Im Normalfall liegen die Hörkurven für die Luft- und Knochenleitung ähnlich. Sind die Testergebnisse sehr unterschiedlich, liegt eine Schallleitungsschwerhörigkeit, z.B. durch ein Loch im Trommelfell oder eine Übertragungsstörung der Gehörknöchelchen, vor.

Mikroskopische Untersuchung: Die Ohrmikroskopie hat die einfache Untersuchung mit dem so genannten Otoskop in den HNO-Arzt-Praxen komplett abgelöst. Heute werden das Ohr bzw. der äußere Gehörgang und das Trommelfell mit Hilfe eines Spezial-Mikroskops untersucht. Das Ohrmikroskop ermöglicht viel genauere Einblicke in das Innere des Ohres durch bessere Tiefenschärfe und eine hellere Ausleuchtung bei gleichzeitigem Vergrößerungseffekt. Im Zuge einer Ohrmikroskopie kann der Arzt Fremdkörper, Entzündungen und Exostosen(=knöcherne Wucherungen im Gehörgang) entdecken. Am Trommelfell lassen sich damit Verletzungen (Trommelfellperforationen), Verdickungen und Narben, aber auch Veränderungen durch eine Mittelohrentzündung einwandfrei erkennen, auch Flüssigkeitsansammlungen hinter dem Trommelfell (= Paukenerguss) werden so erkannt. Es werden unter der direkten mikroskopischen Sicht auch Ohrreinigung und/oder Behandlungen durchgeführt. 

Tinnitus: Es werden zwei Formen des Tinnitus unterschieden. Der objektive Tinnitus, hier gibt es eine körpereigene Schallquelle im Ohr oder in der Nähe des Ohrs, deren Schall vom Betroffenen wahrgenommen wird. Das bedeutet, die Blutgefäßen oder der Muskulatur ausgehenden Geräusche existieren tatsächlich und sind auch für andere hörbar( meist nur mit dem Stethoskop oder anderen medizinischen Geräten). Der subjektive Tinnitus ist die viel häufiger vorkommende Form. Hier können nur die Betroffenen Töne und Geräusche wahrnehmen, diese lassen sich nicht auf eine physikalische Schallquelle zurückführen und sind deshalb auch nicht für andere zu hören. Dies bedeutet aber nicht, dass sich die Patienten das Brummen Summen, Pfeifen, Klingeln, Rauschen oder Klopfen nur einbilden. Der subjektive Tinnitus ist auf eine fehlerhafte Informationsverarbeitung im Hörsystem zurückzuführen. Dieses System erstreckt sich vom Ohr über den Hörnerv bis zu den Hörzentren im Gehirn. Mittlerweile kann es als erwiesen angesehen werden, dass die Mehrzahl der Ohrgeräusche im Gehirn generiert wird, auch dann, wenn die primäre Ursache im Ohr (z.B. durch ein Knalltrauma) war. Tinnitus kann in jedem Lebensalter auftreten, auch bei Kindern. Betroffen sind aber mehrheitlich ältere Menschen über 50 Jahren und mehr Frauen als Männer. In den letzten Jahren wird Tinnitus zunehmend auch bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beobachtet. Experten führen dies auf eine zunehmende Lärmbelastung in der Freizeit zurück. Zu den möglichen Auslösern und den Faktoren, welche die Entstehung eines subjektiven Tinnitus begünstigen, gehören: 
 bestehende Innenohrschwerhörigkeit  altersbedingt  Genetisch  durch Lärmbelastung oder ein Knalltrauma 
 Hörsturz  Morbus Menière, ein Krankheitsbild mit akutem Schwindel und Hörverlust  akute und chronische Mittelohrentzündung  Trommelfelldefekte  Otosklerose, eine zunehmende Unbeweglichkeit der Gehörknöchelchen im Mittelohr  Funktionsstörungen der Eustachischen Röhre zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum  Verengungen und Verschlüsse des äußeren Gehörgangs – auch harmloses Ohrenschmalz  Fremdkörper vor dem Trommelfell  bestimmte Medikamente, u.a. manche Antibiotika, Antidepressiva, Schmerzmittel und einige in der Krebstherapie eingesetzte Chemotherapeutika  Drogen  Tumoren des Hör- und Gleichgewichtsnervs – Ohrgeräusche sind hier oft das erste Symptom  Erkrankungen außerhalb des Hörsystems wie z.B. Bluthochdruck  Durchblutungsstörungen ( Arteriosklerose) in den Kopf- und Halsgefäßen, Blutarmut (Anämie), Schilddrüsenstörungen  Stress und psychische Belastung gelten als eine der Hauptursachen eines subjektiven Tinnitus und tragen auch dazu bei, die Ohrgeräusche aufrechtzuerhalten und zu verstärken. 

Grundlage der Diagnose ist ein ausführliches Arzt-Patientengespräch. Bei dieser Anamnese (= Erhebung der Krankengeschichte), werden sowohl detaillierte Fragen zu den Ohrgeräuschen selbst, als auch zu möglichen Ursachen und Folgeerscheinungen gestellt. Daran schließt eine komplette HNO-Untersuchung einschließlich Trommelfellmikroskopie, Spiegelung des Nasen-Rachen-Raums, Gleichgewichtsprüfung und Hörtest an. Dann wird das Tinnitus-Geräusch analysiert. Dies beinhaltet die Bestimmung von Frequenz und Lautstärke mit einem speziellen Tongenerator (Audiometer) sowie die Ermittlung des Maskierungslevels – das heißt, der Tonhöhe und Lautstärke, die den Tinnitus verdeckt.
Eine andere Untersuchung ist die Messung der sogenannten residualen Inhibition (=, ob der Tinnitus auf andere Töne und Geräusche von außen reagiert oder zeitweise verschwindet). Bestehen die Symptome seit maximal drei Monaten, handelt es sich um einen akuten Tinnitus. Sind die Beschwerden länger als drei Monate vorhanden, liegt ein chronischer Tinnitus vor. Die Übergänge sind jedoch fließend.

Schwindel: Primär ist eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte und eventuell bestehender Vor- und Grunderkrankungen vonnöten.Hier ergeben sich oft eindeutige Hinweise, mittels derer bereits fast 70% der Fälle einer Diagnose zugeführt werden können. So wird beispielsweise genau erkundet, wodurch der Schwindel ausgelöst wird, welche Symptome dabei auftreten, wie lange diese anhalten und welche Begleiterscheinungen es gibt. Es kann auch wichtig sein, ob, und welche Medikamente der Patient einnimmt. Der nächste Schritt ist die eingehende körperliche Untersuchung des Patienten. Geprüft werden dabei unter anderem Blutdruck, Puls und die Augenbewegungen Bei der orientierenden Gleichgewichtsprüfungen muss der Patient unter anderem mit verschlossenen Augen geradeaus gehen, mit geschlossenen Augen auf einer Stelle marschieren sowie mit geschlossenen Augen auf beiden Beinen stehen. Ein weiterer Test ist der Zeigeversuch, bei dem der Patient mit geschlossenen Augen die Fingerspitzen des Arztes mit seinen Händen berühren soll. Zentrale Bedeutung haben auch die so genannten Vestibularisprüfungen. Mit ihrer Hilfe kann geklärt werden, ob der Schwindel durch Störungen des Gleichgewichtsorgans bedingt ist und ob das linke oder das rechte Gleichgewichtsorgan betroffen ist. Die Frenzel-Brille wird zur Untersuchung des Nystagmus eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine Brille mit Vergrößerungsgläsern, mit der die zuckenden Augenbewegungen besser zu erkennen sind. Auch das Gehör muss geprüft werden, da das Gleichgewichts- und Hörorgan seine Signale über den gleichen Nerv zum Gehirn weiterleitet.

Informationen folgen in Kürze.

Speicheldrüsen und Lymphknotenuntersuchung: 

Für die Speicheldrüse gibt es ein endoskopisches Verfahren, bei dem das Gangsystem einer Speicheldrüse mit einer winzigen endoskopischen Kamera sichtbar gemach werden kann. Dieses als Sialendoskopie bezeichnete Verfahren dient in erster Linie der Diagnose. Im Bedarfsfall kann das Sialendoskop jedoch für einen therapeutischen Eingriff verwendet werden und ein im Gang befindlicher Stein mit einem Fangkorb und einem Zängelchen entfernt werden (interventionelle Sialendoskopie). Bei Verdacht auf eine krankhafte Veränderung des Speichelganges ist die Sialendoskopie die bevorzugte Methode.

Allergieabklärung: 

Bei einem dauerhaften Schnupfens, ermittelt der HNO-Arzt als Erstes in Richtung einer allfälligen Allergie und deren möglichen Auslöser. Als Allergie-Test kommt hier am häufigsten der so genannte Prick-Test zum Einsatz, so lassen sich allergische Sofortreaktionen (allergische Reaktionen vom Typ-1) einfach und zuverlässig nachweisen. Dem Patienten werden die häufigsten Allergenen wie Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Pollen in gelöster Form auf die Haut getropft. Dies wird an der Innenseite des Unterarms durchgeführt. Die Allergene - die Stoffe, die eine Allergie auslösen - werden im Abstand von 2 bis 3 Zentimetern aufgetropft. Welches Allergen sich wo auf der Haut befindet, wird genau notiert. Dann sticht ("prickt") der Arzt mit einer feinen Nadel, der so genannten Prick-Nadel oder -Lanzette, jeweils die Hautstellen unter den aufgetropften Allergenen an. Der Patient spürt das nur als leichten Piecks - mehr nicht. Zur Kontrolle wird zum einen noch eine Kochsalzlösung (die keine allergische Reaktion hervorrufen kann). Zum anderen eine Histamin-Lösung( löst immer eine allergische Reaktion aus) auch dies dient der Kontrolle. Nach ca 20 Minuten zeigen sich erste Schwellungen und Rötungen an den getesteten Hautstellen - falls der Patient auf das Allergen positiv reagiert. D.h das Auftreten von Hautreaktionen, der juckenden, geröteten Quaddeln, ist das Indiz dafür, dass der Patient auf diesen speziellen Stoff allergisch reagiert. Der Prick-Test ist in aller Regel völlig unbedenklich, es kann aber in seltenen Fällen zu stärkeren Reaktionen kommen.

Informationen folgen in Kürze. 

Schnarchdiagnostik: 

Im Schlaf erschlafft beim Schnarchen die Muskulatur des Rachenbereiches das verengt den hinteren Rachenbereich. Durch den jetzt erhöhten Druck und die veränderte Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft beginnen die Weichteile zu vibrieren – es kommt zu den typischen Schnarchgeräuschen. Erschwerend kann es zu Atemaussetzern kommen.

Hauptursachen des Schnarchens:

  • Übergewicht – und das ist zugleich am schwersten zu therapieren.

Weitere HNO Untersuchungen:

  • Inspektion der Nase und der Mundhöhle
  • Endoskopie des Nasenrachenraums, der Nasenhaupthöhlen, des Zungengrunds und des Kehlkopfs
  • Durchflußmessung beider Nasenhöhlen
  • Optional Ultraschallbeurteilung der Kieferhöhlen bei chronischen Entzündungszeichen in der Nase

Probleme:

  • Nasenatmungsbehinderung (durch schiefe Nasenscheidewand oder vergrößerte Nasenmuscheln bedingt)
  • Gaumensegel, Zäpfchen (leiert mit der Zeit aus) oder Gaumenmandeln sind vergrößert
  • Zu großer Zungengrund
  • Austrocknung der Schleimhäute des Nasen- und Rachenbereichs
  • Instabiler Kehldeckel
  • kurzfristige Terminvergabe und flexiblere Ordinationszeiten

Gefährlich kann das Schnarchen werden, wenn es zu Atemaussetzern kommt, diese können das Herz- und Kreislaufsystem stark belasten und – je nach Schwere - zu einer Verkürzung Ihres Lebens von bis zu 7 Jahren führen!

Informationen folgen in Kürze. 

 

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